Improvisation ist lernbar. Deshalb eröffnen Hochschullehre und Praktika an Partnerschulen zunehmend Lernräume für improvisatorisches Handeln.
Unterricht bewegt sich zwischen Planbarkeit und Unplanbarkeit. Lehrpersonen können viele Aspekte des Unterrichts im Vorfeld durchdenken und vorbereiten. Im konkreten Unterrichtsgeschehen entstehen jedoch Dynamiken, die über jede Planung hinausgehen und ein situationsbezogenes, flexibles Handeln erfordern.
Das Praxismodell der PPH Augustinum greift dieses Spannungsfeld auf. Professionalisierung wird dabei als Prozess verstanden, in dem Studierende lernen, Unterricht adaptiv zu gestalten und auch in unvorhergesehenen Situationen handlungsfähig und situationsoffen zu bleiben.
Die theoretische Fundierung und praktische Tools für improvisatorisches Handeln sind in der druckfrischen Praxisbroschüre nachzulesen. Wissenschaftlich begleitet wird das Thema durch das Forschungsprojekt ImProf. Studierende, Lehrende und Ausbildungslehrpersonen wurden dazu befragt, welchen Stellenwert Improvisation im Schulalltag und in der Ausbildung einnimmt.
Aus den Ergebnissen ist ein Kartenset mit konkreten Übungen entstanden, das improvisatorisches Handeln in der Hochschullehre erfahrbar macht und damit eine Brücke zwischen Forschung, Lehre und Praxis schlägt.
Praxisbroschüre "Improvisation"
Ansprechperson an der PPH Augustinum:
Prof.in Andrea Scheer, MAS
Leiterin der Koordinationsstelle für Professionsentwicklung
andrea.scheer-@-pph-augustinum.at
Andrea Scheer, Karin Mandl