Im Februar 2026 verbrachten Selina Labanz und Katharina Maier (Bachelorstudium Lehramt Primarstufe, 6. Semester) im Rahmen ihres Erasmus+ Aufenthalts ein- bzw. zweiwöchige Praxisphasen an der Volksschule Lappeen koulu in Lappeenranta im Osten Finnlands.
Während ihres Aufenthalts erhielten die Studierenden umfassende Einblicke in den Schulalltag der ersten bis sechsten Klassenstufen. Sie begleiteten den Unterricht, insbesondere in den fünften und sechsten Klassen im Fach Deutsch, und gestalteten als „Native Speakerinnen“ Präsentationen über Österreich. Dabei brachten sie auch kulturelle Elemente wie das Walzertanzen sowie typische Lebensmittel wie Kernöl aber auch Mannerschnitten ein. Darüber hinaus unterstützten sie den Unterricht in weiteren Klassen und berichteten auf Englisch über ihren Ausbildungsweg und ihre Heimat.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Studierenden vom inklusiven Schulkonzept sowie von der starken Bedeutung von Bewegung und Natur im Schulalltag. Tägliche Aufenthalte im Freien und vielfältige sportliche Aktivitäten wie Eislaufen oder Langlaufen sind fester Bestandteil des Unterrichts. Letzteres konnten die Studierenden gemeinsam mit den Kindern selbst erproben. Ein weiterer Höhepunkt war ein Ausflug zur Insel Karhuusaari, die über den zugefrorenen Saimaa-See erreicht wurde. Dort ermöglichte gemeinsames Grillen im „Lavuu“ Einblicke in die finnische Alltagskultur. Darüber hinaus verkosteten die Studierenden finnisches Gebäck wie Korvapuusti (Zimtschnecken) und Laskiaispulla (Germteiggebäck mit Cremefüllung). Beeindruckt waren sie auch vom Valentinstags-Kuchenstand, der von den Schüler*innen der sechsten Klasse organisiert wurde.