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Schule der Künste: Vier Tage zeitgenössische Kunst auf der Biennale Venedig

Die Fortbildungsreihe „Schule der Künste“ der PPH Augustinum hat eine langjährige Tradition: Ein fixer Bestandteil ist die gemeinsame Reise zur Biennale Venedig, verbunden mit der fachlichen und didaktischen Auseinandersetzung mit aktueller Gegenwartskunst. 40 Pädagog*innen waren diesmal vier Tage unterwegs, um künstlerische Entwicklungen und aktuelle Tendenzen aufzuspüren und Impulse für die eigene pädagogische Praxis zu gewinnen.

Im Zentrum der Biennale steht das von Kuratorin Koyo Kouoh entwickelte Generalthema „Minor Keys“. Als erste Kuratorin afrikanischer Herkunft der Biennale unternimmt sie den Versuch einer künstlerischen Deutung der Gegenwart. Dem Spektakel des Grauens setzt sie Poesie und Lebendigkeit entgegen und lädt die Besucher*innen ein, innezuhalten, durchzuatmen und sich auf die Frequenzen der Molltonarten einzustimmen.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist der österreichische Pavillon. Die Künstlerin Florentina Holzinger entwirft darin ein apokalyptisches Szenario des Zerfalls des Ökosystems. Ein besonderes Erlebnis war die anschließende Möglichkeit, mit dem Künstler*innenkollektiv ins Gespräch zu kommen.

Die Verbindung von Kunsterlebnis, fachlicher Reflexion und Austausch macht den besonderen Charakter der Fortbildung aus: „Das gemeinsame Entdecken der vielen Ausstellungsräume in Venedig sowie die Diskussion über die Arbeiten macht die Intensität dieser Fortbildung aus. Ich komme mit so vielen neuen Ideen für die Schulpraxis nach Hause“, berichtet eine Teilnehmerin.

2027 führt die „Schule der Künste“ zur Documenta nach Kassel. Anmeldungen sind noch möglich unter: Fortbildungsprogramm – PPH Augustinum

Fotos: © Franziska Pirstinger | PPH Augustinum

Franziska Pirstinger, Karin Mandl