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Auf den Spuren der hl. Hildegard von Stein / Po stopinjah sv. Liharde Kamenske

Im Zuge einer zweisprachigen Fortbildungsveranstaltung am 16. April 2026 begaben sich Religionslehrer*innen auf eine historische wie spirituelle Spurensuche in Stein im Jauntal/Kamen v Podjuni. Der Nachmittag stand unter der kompetenten Leitung von Dr. Josef Till, Buchautor und ehemaliger Professor für Religions- und Schulpädagogik an der PH Kärnten. Am Fuße des Kirchhügels befindet sich der „Große Hildegardstock“, wo der Referent auf das „Striezelwerfen“ einging, ein in der Region fest verankerter religiöser Brauch. Danach wanderten die Teilnehmer*innen „Stein aufwärts“ zur Pfarrkirche. Dort stellte Professor Till anschaulich Leben und Legenden der Hildegard von Stein sowie ihres Sohnes Albuin, der im 10. Jahrhundert Bischof von Brixen war, vor.

Die Kirche in Stein ist dem hl. Laurentius geweiht, weist romanische und gotische Bauelemente auf und beherbergt bedeutende Kunstwerke. Besonders hervorzuheben sind die Freskenausstattung, der Hildegard-Altar sowie die Krypta mit ihrem historischen Grabbezug.

Weitere künstlerische Höhepunkte dieser Exkursionen waren die Stationen des „Kärntner Kreuzwegs“, die von Dr. Josef Till mit einfühlsamen Meditationen begleitet wurden, und die moderne Totentanz-Interpretation von Kiki Kogelnik im Karner. Den Abschluss bildete der Besuch der Pfarrkirche Möchling/Mohliče, die ebenfalls mit der Legende der hl. Hildegard in Verbindung steht.

Veroučiteljice in veroučitelji so se v četrtek, 16. aprila 2026, pozanimali o življenju sv. Liharde in njenega sina Albuina. Dr. Jože Till je udeleženke in udeležence v Kamnu v Podjuni seznanil z bogato versko in kulturno dediščino tega območja. Program je vključeval tudi ogled Lihardinega križa ter Koroškega križevega pota.

Dr. Till je nazorno razložil tudi staro ljudsko tradicijo metanja štručk, ki simbolizira dobrodelnost in povezanost med ljudmi.

Tako izobraževanje je bogata priložnost za duhovno poglobitev ter izmenjavo izkušenj med udeleženci.

Bilderreigen: Martina Kelih und Marija Perne

Bericht: Martina Kelih